Lernen, Konservatoriums-E-Learning & Nachschlagen

Musiklehre, Masterclass E-Learning & Transpositions-Rechner

Von den Grundlagen für dein Alt-Sax bis zur nicht-zertifizierten, aber hochkarätigen Masterclass auf Hochschul- & Konservatoriums-Niveau.

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Masterclass E-Learning · Konservatoriums- & Hochschul-Niveau

Höhere Musiklehre, Akustik, Kontrapunkt & Moderne Harmonik

Praxisnahes Studium ohne trockene Bürokratie: Theorie lesen → Klangbeispiel hören → am Instrument ausprobieren → Modul-Check meistern.

E-Learning Fortschritt
0 / 6 Module gemeistert
Modul 01 · Akustik & Intonation

Akustik, Naturtonreihe & Stimmungssysteme

Jeder akustische Ton besteht aus einem Grundton (1. Teiltongrundfrequenz f) und einer unendlichen Reihe ganzzahliger Vielfacher (2f, 3f, 4f, 5f …). Während Klaviere gleichstufig (12 identische Halbtöne à 100 Cent) gestimmt sind, können Bläser, Streicher und Sänger Intervalle akustisch rein und schwebungsfrei intonieren.

Kernprinzip 1
1. bis 6. Teilton bilden den reinen Dur-Dreiklang: Grundton (1f), Oktave (2f), Quinte (3f, +2 Cent), Doppeloktave (4f), große Terz (5f, −14 Cent tiefer als am Klavier!), Quinte (6f).
Kernprinzip 2
Der 7. Naturton (Naturseptime, z. B. B über C) klingt −31 Cent tiefer als am Klavier — ideal für bluesige Natursept-Akkorde und Barbershop-/Bläser-Voicings.
Kernprinzip 3
Im Ensemble-Satzspiel gilt: Grundton = 0 ct, Quinte = +2 ct, große Dur-Terz = −14 ct absenken, kleine Moll-Terz = +16 ct anheben — erst dann verschwinden die akustischen Schwebungen!
Konservatoriums-Merksatz & Formel

Ensemble-Intonations-Formel (Just Intonation): Grundton 0 ct · Quinte +2 ct · Dur-Terz −14 ct · Moll-Terz +16 ct · Natur-Septime −31 ct.

Direkt-Übung für dein Alt-Sax

Schalte im Practice Room den 442-Hz-Drone auf C ein. Spiele dazu langsam die große Terz (klingend E) und lasse sie minimal tiefer sinken, bis das Flirren komplett verschwindet und der Klang im Raum ‚einrastet'.

Masterclass-Verständnis-Check (schaltet Modul-Stempel + 25 XP frei)

Wie musst du als Bläser oder Streicher die große Terz eines Dur-Akkords im Vergleich zum gleichstufigen Klavier intonieren, damit der Akkord komplett schwebungsfrei klingt?

Live Band- & Ensemble-Transpositions-Rechner

Welchen Ton / welche Tonart spielt wer in der Band?

Wähle den klingenden Konzertton (z. B. vom Klavier oder Gitarristen angesagt) — MusicBuddy zeigt sofort die notierte Tonart für alle Instrumentengruppen:

C-Instrumente (Klingend)
Klavier, Gitarre, Bass, Querflöte, Posaune, Gesang
C-Dur
0 Vorzeichen
Es-Instrumente (E♭)
Altsaxophon, Baritonsaxophon, Es-Klarinette
A-Dur
+9 Halbtöne (bzw. −3 Halbtöne) · 3 ♯ (F♯, C♯, G♯)
B-Instrumente (B♭)
Tenor-/Sopransax, Klarinette, Trompete, Flügelhorn
D-Dur
+2 Halbtöne (1 Ganzton höher) · 2 ♯ (F♯, C♯)
F-Instrumente (F)
Waldhorn (Horn in F), Englischhorn
G-Dur
+7 Halbtöne (Quinte höher) · 1 ♯ (F♯)
Stufenprüfungs-Check (D1 · D2 · D3)

Interaktives Musiktheorie-Quiz (+15 XP pro richtiger Antwort)

Punkte: 0 / 5
Frage 1 von 5Stufe: Bronze (D1)

Das Klavier spielt ein klingendes C (Konzert-C). Welchen Ton muss ein Es-Altsaxophon greifen, damit derselbe Ton erklingt?

Nachschlagen

Glossar

Die wichtigsten Begriffe in einem Satz erklärt.

  • Konzertton — der tatsächlich klingende Ton (wie am Klavier).
  • Geschriebener Ton — die Note, die du auf deinem Horn liest und greifst.
  • Transposition — die feste Verschiebung zwischen Klang und Notation.
  • Intervall — der Abstand zweier Töne (Sekunde, Quinte, Oktave …).
  • Vorzeichnung — die Vorzeichen am Zeilenanfang; sie legen die Tonart fest.
  • Dur / Moll — helles bzw. dunkleres Tongeschlecht.
  • Taktart — die zwei Zahlen für die Schläge pro Takt (z. B. 4/4).
  • Auftakt — Töne vor dem ersten vollen Takt.
  • Legato / Staccato — gebunden bzw. kurz gespielt.
  • Ansatz (Embouchure) — wie Mund und Lippen das Mundstück formen.
  • Oktavklappe — Daumenklappe für die zweite Oktave.
  • Arpeggio — die Töne eines Akkords nacheinander gespielt.
  • Modus — Tonleiter ab einer bestimmten Stufe (z. B. Dorisch).
  • Pentatonik — fünftönige Skala, ideal zum Improvisieren.